Auf dieser Seite zeigen wir euch, wie geschickt unser Autor Linus Geschke die Schranken zwischen Fiktion und der Wahrheit verwischt. Ihr findet zwei interaktive Karten, eine zu den Fällen des fiktiven Mörders aus “Die Akte Zodiac” und eine Karte zu den realen Morden, welche von interessierten Neugierigen erschaffen wurde. Die Faszination an dem ungelösten Fall, dem in aller Öffentlichkeit ausgetragenem Katz- und Mausspiel zwischen dem Zodiac-Killer und der Polizei ist bis heute ungebrochen und motiviert Menschen, sich mit den Taten des Zodiacs kreativ auseinanderzusetzen!

Die Morde des historischen Zodiac-Killers

Die interaktive Karte, die ihr hier auf der Website sieht, ist weit mehr als eine Ansammlung von Orten, Daten und persönlichen Schicksalen der Opfer des Zodiacs. Diese Karte ist eine direkte Eintrittskarte in das Gehirn des Horoskopmörders! Sie fasst  die wichtigsten Anhaltspunkte der Polizei zusammen.

Wann und wo tötete der Zodiac–Killer? Und wichtiger noch, wen und wie?

Anhand der Karte sehen wir deutlich, dass der Zodiac seine ersten beiden Morde in seinem sehr geringen räumlichen Abstand verübte: Zwischen der Lover´s Lane in Benicia und dem Blue Rock Springs Park lagen nur knapp 4 Meilen! Auch sind die ersten Morde eines potentiellen Serienmörders oftmals diejenigen, welche am meisten etwas über ihn und seine Motivation aussagen.

Wie Hannibal Lecter, eine weitere fiktive serienmörderische Kultfigur, es treffend ausdrückt:

“Er begehrt. Das ist seine Natur. Und wie beginnen wir zu begehren Clarice? Suchen wir uns Dinge zum begehren aus? Strengen Sie sich mit allen Kräften an, jetzt eine Antwort darauf zu finden.” – “Nein. Wir können…” – “Nein! Wir beginnen das zu begehren, was wir jeden Tag sehen!” *

Es steht also zu vermuten, dass die ersten beiden Attacken in der unmittelbaren Umgebung des täglichen Lebens des Zodiacs stattgefunden haben. Dass er sich in der Gegend wie in seiner Westentasche auskannte. Dass er sein erstes oder zweites weibliches Opfer, vermutlich sogar persönlich kannte. Nachdem der Killer nach seinem zweiten ungesühnten Mord selbstsicherer geworden war, initiierte er mit seinen Briefen mit den Codes das öffentliche Katz- und Mausspiel mit der Polizei. Die späteren Morde fanden daraufhin in einem viel kürzerem Zeitraum auf einer größeren räumlichen Fläche statt. Ein deutliches Indiz dafür, dass der von Selbstbewusstsein trotzende Zodiac–Killer sein Revier erweitert hatte.

Zitat aus dem Film “Das Schweigen der Lämmer” von Regisseur Jonathan Demme, USA 1991.

Die Morde des fiktiven deutschen Copycat Killers

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Die FBI-Akte des Zodiac-Killers

Seid ihr immer noch neugierig? Alles Wichtige zur Ermittungsarbeit des FBI steht ihr in den frei zugänglichen Akten, die ihr hier finden könnt. Lest die Verhörprotokolle, wälzt die Akten und geht auf Spurensuche – wer weiß, vielleicht löst ihr ja das jahrzehntealte Geheimnis um die Identiät des Killers!